Nach Brünn wollte ich schon seit langer Zeit einmal reisen und da wir beide ein paar Tage frei hatten, entschieden wir uns ganz spontan für diesen kleinen Städtetrip. Zwei Tage vorher buchte ich noch schnell ein Hotelzimmer in unmittelbarer Zentrumsnähe und das mit Frühstück und Parkplatz. Also war die Vorfreude schon riesig und generell mag ich Tschechien einfach.
Tag 1 – Auf nach Tschechien
Am Abreisetag hieß es wieder einmal etwas früher aufstehen. Wir frühstückten noch ausgiebig und kontrollierten danach zu Hause ein letztes Mal, ob wir auch nichts vergessen hatten. Dann ging es schon los über die S33 Richtung Korneuburg. Diese Strecke finde ich echt schön, vor allem den Abschnitt bei Korneuburg. Dort hat man immer wieder tolle Ausblicke auf die Burg Kreuzenstein.
Weiter ging es anschließend Richtung Drasenhofen, wo wir schließlich die Grenze nach Tschechien überquerten. Schon von weitem sahen wir unseren ersten Zwischenstopp der Reise. Das Schloss Mikulov und die St.-Sebastian-Kirche ragten eindrucksvoll aus der Landschaft hervor und machten sofort Lust darauf, die Stadt zu erkunden. Auch das Wetter hätte dafür kaum besser sein können. Es herrschte strahlender Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen kündigten bereits einen perfekten Tag an.
Einen richtigen Plan hatten wir dort eigentlich nicht und waren deshalb gespannt, was uns erwarten würde. Ursprünglich wollte ich nur einen ganz kurzen Spaziergang machen. Wir parkten deshalb etwas außerhalb der gebührenpflichtigen Zone und spazierten etwa fünfzehn Minuten entspannt ins historische Stadtzentrum. Unterwegs fiel uns die St.-Wenzel-Kirche mit ihrem beeindruckenden Turm ins Auge. Bald darauf standen wir bereits am Hauptplatz von Mikulov.
Der Ort ist wunderschön und strahlt eine ganz eigene Atmosphäre aus. Besonders beeindruckt hat mich die Gruftkirche der Fürsten von Dietrichstein am Hauptplatz. Dieses Bauwerk hätte für mich auch in Spanien stehen können.
Anschließend ging es weiter zum Schloss Mikulov, das auf einem Felshügel über der Stadt thront. Der Schlossgarten gehört zu den größten in ganz Tschechien und ist liebevoll angelegt. Als wir dort waren, gab es sogar kleine Stände mit Weinverkostungen. Es waren einige Menschen im Garten und bei den Ständen unterwegs. Es was eine schöne Einstimmung auf unseren weiteren Miniurlaub. Danach gingen wir weiter hinauf zur Burg. Dort befindet sich auch das Regionalmuseum, das wir allerdings nicht besichtigt haben. Trotzdem ist das Schloss schon imposant.
Da es inzwischen richtig heiß geworden war, gingen wir noch einmal zurück zum Parkplatz. Wir hatten die Sonnencreme im Auto vergessen. Außerdem beschlossen wir, da wir genug Zeit hatten und keinen Stress, zur St.-Sebastian-Kapelle hinaufzuwandern.
Vom Parkplatz aus machten wir uns erneut auf den Weg und gingen außen herum über einen herrlichen Waldweg. Der Pfad führte angenehm im Schatten immer etwas bergauf und wir waren fast ganz allein unterwegs. So ließ sich die Hitze gut aushalten und der Weg war angenehm zu gehen.
Der Spaziergang war toll und wir haben ihn sehr genossen. Von oben bietet sich eine beeindruckende Aussicht über die Landschaft und die Stadt Mikulov. In der Ferne erkennt man sogar die Grenze zwischen Österreich und Tschechien. Oben angekommen gibt es auch einige Bänke, auf denen man die Aussicht in Ruhe genießen kann. Die St.-Sebastian-Kapelle liegt hoch oben auf dem markanten Heiligen Berg und gehört zu den Pollauer Bergen. Der Hügel erreicht eine Höhe von 363 Metern und ist seit 1992 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Den Weg hinab gingen wir anschließend über den Pilgerweg mit seinen 13 Kreuzwegstationen wieder zurück. Stellenweise war der Weg etwas steinig und dadurch ein wenig abenteuerlich, was den Spaziergang jedoch zusätzlich spannend machte. Allerdings sollte man aufpassen, denn die Steine sind recht glatt und dadurch stellenweise ziemlich rutschig.
Wieder unten in der Stadt machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal. Am Hauptplatz war allerdings alles komplett überfüllt. Es war echt viel los. Schließlich fanden wir etwas außerhalb ein ruhiges Hotelrestaurant mit einem schönem Gastgarten in einem Innenhof. Dort konnten wir ganz entspannt im angenehmen Halbschatten essen.
Danach ging es weiter nach Brünn, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Vor uns lagen noch etwa vierzig Minuten Fahrt. Achtung: Am besten stellt man im Navi die Mautstrecke aus, denn so kann man den kleinen mautpflichtigen Abschnitt bei Pohořelice umgehen. Die Strecke führt am Věstonická nádrž-See vorbei und ist landschaftlich sehr schön. Besonders beeindruckend war die Kirche auf der Insel. Es war nur wenig Verkehr und so kamen wir schnell bei unserem Hotel an. In der Tiefgarage parkten wir unser Auto und holten unser Gepäck aus dem Kofferraum. Mit dem Lift ging es hinauf zur Rezeption, wo wir freundlich empfangen wurden und problemlos eincheckten. Wir bekamen ein tolles und gemütliches Zimmer. Von Anfang an fühlten wir uns wohl.
Etwas später machten wir uns noch zu einer ersten Erkundungstour in die Stadt auf. Unser Hotel lag hinter dem Hauptbahnhof von Brünn, wo derzeit ein komplett neues Viertel entsteht. Durch den Bahnhof hindurch gelangten wir ins Zentrum und standen kurze Zeit später am Krautmarkt.
Wir suchten dann noch eine Eisdiele und gingen anschließend wieder zurück. Beim Parnass-Brunnen ließen wir uns das leckere Eis in der langsam untergehenden Sonne schmecken. Danach spazierten wir hinauf zum Petrov-Hügel mit der beeindruckenden Kathedrale St. Peter und Paul. Weiter ging es durch die Denis-Gärten, wo gerade ein Musiker mit Gitarre beim Wasserreservoir unterhalb des Petrov eine kleine Darbietung spielte. Die Kombination aus Musik mit Aussicht und Abendstimmung war einfach wunderschön. Von dort aus sahen wir auch zum ersten Mal die Festung Spielberg, die eindrucksvoll auf ihrem Hügel thront.
Später kehrten wir zunächst ins Hotel zurück, um den Abend ausklingen zu lassen. Doch mich zog es noch einmal hinaus. Ich wollte unbedingt noch zur Festung Spielberg hinauf und so machte ich mich erneut auf den Weg durch die Stadt. Dabei kam ich am Freiheitsplatz vorbei, mit dem auffälligen Haus der Vier Bengel aus dem Jahr 1902 sowie der modernen „Zeitmaschine“, einem schwarzen Menhir mitten auf dem Platz. Der Platz selbst ist sehr groß und wird vom Skácel’s Fountain geprägt. Auch am Abend waren dort noch viele Menschen unterwegs.
Der Aufstieg zur Festung war zwar etwas anstrengend, aber die Aussicht und die Atmosphäre beim Sonnenuntergang waren jede Mühe wert. Nach einer kurzen Pause machte ich mich wieder auf den Rückweg durch das langsam in die Nacht übergehende Brünn. Unterwegs kam ich noch an einem Lidl vorbei und holte mir ein Bier und eine Brezel. Es ist total super, dass manche Geschäfte hier bis 22 Uhr geöffnet haben.
So schlenderte ich noch durch die Innenstadt und inzwischen herrschte hier reges Treiben. Die Lokale waren voll und mit der einsetzenden Dunkelheit entstand eine richtig heitere und entspannte Stimmung. Bald war ich wieder im Hotel und so ging ein wunderschöner erster Tag zu Ende.



























Tag 2 – Brünn entdecken
Wir hatten im Hotel hervorragend geschlafen und konnten ordentlich ausschlafen. Danach gingen wir gemütlich frühstücken. Im Frühstücksraum war unglaublich viel los. Aber wir hatten einen schönen Tisch am Fenster und konnten ganz entspannt frühstücken. Es gab eine breite Auswahl und der Kaffee war ausgezeichnet. Draußen strahlte bereits wieder ein blitzblauer Himmel ohne eine einzige Wolke und alles deutete auf einen weiteren traumhaften Sonnentag hin. Nach dem Frühstück gingen wir nochmal auf das Zimmer.
Danach spazierten wir hinüber zur Galerie Vaňkovka, einer großen Shoppingmall direkt in Sichtweite unseres Hotels. Keine drei Minuten zu Fuß entfernt und also wirklich praktisch. Wir mussten nämlich noch ein paar Dinge besorgen. Die Galerie selbst wirkte angenehm modern und ausgesprochen sauber. Es gab eh wie immer die üblichen Geschäfte, aber DATART fand ich dann doch wieder cool. Also war ich sozusagen im MediaMarkt von Tschechien und der Slowakei. Wir fanden auch alles was wir brauchten und mit unseren Einkäufen gingen wir noch einmal zurück ins Hotel.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Krautmarkt, um dort das berühmte Labyrinth unter dem Platz zu besichtigen. Dabei handelt es sich um eine etwa einstündige Führung durch die unterirdischen und historischen Kellergewölbe. Darauf freute ich mich schon besonders.
Also schlenderten wir erneut durch die wunderschöne Innenstadt und standen kurze Zeit später vor dem Eingang zum Labyrinth unter dem Krautmarkt. Wir kauften zwei Tickets und entschieden uns für die tschechische Führung mit deutschem Begleitheft. Die englische Führung würde erst zwei Stunden später beginnen und so lange wollten wir nicht warten. Deshalb verstanden wir zwar nur wenig vom Gesprochenen, doch die Broschüre half sehr gut und unser Guide erklärte zwischendurch immer wieder einzelne Dinge auf Englisch.
Mir gefiel die Führung durch das Labyrinth ausgesprochen gut. Vor allem das alchemistische Labor war ein Highlight für mich. Die Führung war kurzweilig und sehr interessant. Auch der Eintritt kostete nicht viel. Beim Hören der Geschichten und Hintergründe konnte man sich gut vorstellen, wie hart und entbehrungsreich das Leben damals gewesen sein musste.
Danach ging es für uns wieder an die Oberfläche und weil es so ein herrlicher Tag war, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in den Park Kraví Hora. Dort wollten wir noch spazieren gehen. Der Weg dorthin hatte es allerdings durchaus in sich, denn es ging ständig bergauf und die Hitze machte das Ganze zusätzlich anstrengend. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir den Park und suchten uns zuerst eine Bank im Schatten, um uns kurz auszuruhen.
Nach der Pause schlenderten wir weiter durch den Park und entdeckten anschließend das Brünner Observatorium und Planetarium. Das gesamte Gelände rund um das Gebäude war unglaublich liebevoll gestaltet. Besonders lustig fanden wir den eigenen Parkplatz für Alien-Besucher und das abgestürzte UFO. Es hätte sogar einen 3D-Film gegeben, allerdings wäre uns das zeitlich dann doch etwas zu spät geworden und deshalb verzichteten wir darauf.
Die Kassiererin war ausgesprochen freundlich und erklärte uns, dass man das Gebäude auch ohne Vorstellung besichtigen könne. Vor allem die Installationen im unteren Geschoss waren beeindruckend und kreativ gestaltet. Dabei erfuhren wir auch einiges über die Geschichte des Hauses: Die ältesten Teile des Observatoriums stammen bereits aus den 1950er-Jahren. Besonders markant sind die beiden sieben Meter großen Kuppeln und diese waren auch schon damals für die Öffentlichkeit zugänglich. Später kamen ein Hörsaal und schließlich das große moderne Planetarium hinzu. Von der Terrasse aus hat man zudem einen tollen Blick über die Umgebung und kann bei Veranstaltungen sogar den Sternenhimmel durch verschiedene Teleskope beobachten.
Zum Abschluss kaufte ich mir noch eine 3D-Mondkarte aus dem Museumsshop. Die Karte sah wirklich cool aus. Anschließend spazierten wir gemütlich wieder durch den Park zurück zum Ausgang. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof und gingen noch einmal kurz zurück ins Hotel. Dort machten wir uns kurz frisch und machten uns anschließend wieder auf den Weg zu einem Lokal, das wir uns bereits zuvor ausgesucht hatten. Unterwegs entdeckte ich tatsächlich einen echten Tesla Cybertruck mit tschechischen Kennzeichen und der stand da einfach in einer Seitenstraße. Das war schon ein ziemlich toller Zufall.
Das Lokal selbst erwies sich dann als absoluter Glücksgriff. Wir saßen fast ausschließlich unter Einheimischen und alles wirkte herrlich urig. Unsere Kellnerin sprach sehr gut Englisch und es gab sogar eine englische Speisekarte. Also einfach perfekt für uns. So ließen wir uns im angenehmen Halbschatten des Gastgartens ganz entspannt das leckere Essen schmecken. Ich hätte mir allerdings eigentlich noch eine Beilage dazu bestellen sollen.
Auf dem Rückweg kamen wir noch zur Brno Náplavka, einer modernen Uferpromenade am Fluss mit Radweg und Flanierbereich. Die gesamte Anlage wirkte noch recht neu, aber durchaus vielversprechend. Von dort machten wir noch einen kleinen Bogen in Richtung Kathedrale und spazierten anschließend zurück ins Zentrum der Altstadt. Natürlich landeten wir dabei erneut bei unserer auserkorenen Lieblings-Eisdiele. Wir gönnten uns noch einmal ein Eis und genossen mit den letzten warmen Sonnenstrahlen des Tages die entspannte Atmosphäre noch einmal rund um den Parnass-Brunnen.
Da dies leider auch schon wieder unser letzter Abend in Brünn war, wollten wir später noch etwas trinken gehen. Das erste Lokal sagte uns allerdings nicht besonders zu, weshalb wir bald wieder weiterzogen und uns stattdessen eine richtige Cocktailbar suchten.
Als wir noch einmal gemütlich durch die Stadt spazierten, fiel mir auf, dass deutlich weniger los war als am Abend zuvor. Selbst später in der Cocktailbar waren wir fast den gesamten Abend allein. Dafür war die Atmosphäre dort umso angenehmer. Die Einrichtung war stilvoll mit angenehm leiser Musik. Also genau die richtige Stimmung, um entspannt zu plaudern. So ließen wir uns unsere Cocktails schmecken und unterhielten uns noch lange.
Ein kleines Hoppala durfte zum Abschluss natürlich trotzdem nicht fehlen. Ich hatte vergessen nachzufragen, ob man dort mit Karte bezahlen konnte und ausgerechnet in dieser Bar war das natürlich nicht möglich. Euro wollte man ebenfalls nicht annehmen. Also blieb mir nichts anderes übrig, als noch schnell Geld abheben zu gehen. Natürlich landete ich dabei prompt bei vermutlich einer der teuersten Banken überhaupt. Aber Thema einfach abgehakt und so konnten wir den Abend trotzdem entspannt ausklingen lassen.
Danach verließen wir die Bar und spazierten wir zurück ins Hotel. Im Zimmer fielen wir dann nur noch müde ins Bett und damit war leider auch schon unsere letzte Nacht in Brünn vorbei.



























Tag 3 – Abreise und ein Kaffeemuseum
Geschlafen hatten wir wieder einmal hervorragend und konnten wieder richtig ausschlafen. Ein letztes Mal stand das tolle Frühstück auf dem Programm und diesmal ließen wir uns dafür besonders viel Zeit. Wieder bekamen wir unseren Platz am Fenster und genauso wie am Vortag war ordentlich was los. Auch das Wetter schien wieder herrlich zu werden.
Nach dem superleckeren Frühstück wollten wir noch einmal einkaufen gehen. Wir hatten am Vortag noch etwas vergessen und wollten das schnell erledigen. In Tschechien haben die Geschäfte nämlich auch am Sonntag geöffnet und das ist schon echt cool. Allerdings hatte die Galerie noch geschlossen und öffnete erst um 10 Uhr. Deshalb checkten wir zuerst aus und ließen uns von der freundlichen Rezeptionistin noch das Parkticket entwerten. Anschließend fuhren wir noch kurz ins OC Olympia Brno. Lange blieben wir dort nicht und besorgten nur das, was wir brauchten. Bald saßen wir wieder im Auto und machten uns auf den Weg Richtung Mikulov.
Kurz darauf ließen wir Brünn hinter uns und nahmen diesmal eine andere Strecke als bei der Hinfahrt. Die Fahrt war angenehm und führte uns durch einige schöne kleine Dörfer und entlang herrlicher Landschaften. Unser Ziel lag kurz vor Mikulov. Dort befindet sich das kleine Dorf Klentnice und das beherbergt ein Coffee Museum.
Das winzige Museum liegt in traumhafter Lage und hat uns begeistert. Es ist unglaublich liebevoll gestaltet und steckt voller interessanter Exponate. Von alten Kaffeemühlen über professionelle Kaffeemaschinen bis hin zu edlen Porzellan-Kaffeeservices gibt es dort unglaublich viel zu entdecken. Besonders cool fanden ich die alte analoge interaktive Karte – toll gemacht. Auch der Museumsshop war wunderschön gestaltet und bot viele richtig coole Dinge für Kaffeeliebhaber. Also für alle, die Kaffee mögen, ist dieses Museum definitiv ein absolutes Muss.
Zum krönenden Abschluss kann man gegenüber im Café Fara noch einen Kaffee trinken gehen. Unser Häferlkaffee war zwar leider nicht besonders gut, dennoch ist das Café wunderschön und offensichtlich sehr beliebt, denn es war viel los. Außerdem kann man dort anscheinend auch hervorragend essen.
Nachdem wir dort noch ganz gemütlich unseren Kaffee im Gastgarten genossen hatten, machten wir uns schließlich wieder auf den Weg. Mit dem Museumsbesuch und dieser entspannten Pause verbrachten wir dort gut zwei Stunden. Auf der Strecke entdeckten wir noch den Kočičí skála. Das ist ein leicht zu besteigender Kalksteinfelsen mit grandioser Rundumsicht. Nach diesem unerwarteten Zwischenstopp ging es dann auch gleich wieder weiter und bald waren wir in Mikulov angekommen. Diesmal fuhren wir allerdings nicht über den Grenzübergang Drasenhofen, sondern nahmen die kleine Grenzstraße bei Ottenthal. Von dort ging es weiter nach Laa an der Thaya und anschließend nach Guntersdorf, wo wir noch in einem Gasthaus einkehrten.
Bereits unterwegs zeichnete sich eine deutliche Wetteränderung ab und der Wind frischte merklich auf. Das Lokal erwies sich als Glücksgriff. Der Service war freundlich und es herrschte eine angenehme Atmosphäre. Im Gastgarten fanden wir ein besonders schönes und zugleich halbwegs windgeschütztes Plätzchen. Dort genossen wir Sonne und ließen uns das hervorragende Essen schmecken. Gestärkt und zufrieden traten wir schließlich die Heimreise an und waren wenig später wieder bei uns zu Hause.















Damit endet unser kleiner Minitrip nach Brünn in die zweitgrößte Stadt Tschechiens. Es waren drei wunderschöne Tage voller Eindrücke sowie neuer Entdeckungen und kleiner Abenteuer, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Von historischen Städten über beeindruckende Ausblicke bis hin zu gemütlichen Abenden in der Altstadt gab es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Das Wetter hat dabei auch perfekt mitgespielt. Es war traumhaft schön, mit blitzblauem Himmel und die Sonne begleitete uns durchgehend. Brünn hat uns mit seiner Mischung aus Lebendigkeit und entspannter Atmosphäre überrascht und begeistert. Es war definitiv nicht unser letzter Besuch in Tschechien.
Unterkunft: Clarion Congress Hotel Brno
Lokale: Popie’s in Mikulov – Hostinec U Tesaře in Brno – Hausgnost in Guntersdorf
Bars: Provázek.dvůr & Baby Face Bar
Infos: Hier mehr zum Labyrinth unter dem Krautmarkt und zum Sternwarte und Planetarium Brünn
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