Dieses Mal waren wir auf der Hochzeitsmesse „Trau dich“ in der Messehalle Wien. Wir sind erst am späten Vormittag losgefahren und waren recht bald in der Leopoldstadt. Messen sind eigentlich immer spannend und diese war keine Ausnahme. Bereits zwei Monate zuvor hatten wir vergünstigte Tickets inklusive Goodie-Bag bekommen. Auf der Messe selbst war einiges los, sodass wir gut zwei Stunden dort verbrachten. Als Österreichs größte Hochzeitsmesse bot die „Trau dich“ auf über 4.800 m² einen umfassenden Überblick über aktuelle Hochzeitstrends. Zahlreiche Aussteller präsentierten ihre Konzepte und Ideen. Durch den großen Besucherandrang war es stellenweise zwar ziemlich eng und doch recht spannend. Es war cool, sich das alles einmal anzusehen und Inspiration aus der Hochzeitsbranche mitzunehmen.
Irgendwie hatten wir nicht mit einem so kurzen Besuch gerechnet und deshalb überlegten wir, ob wir noch etwas unternehmen könnten. Schließlich entschieden wir uns noch kurz weiter in den Prater zu gehen und schauten uns die Modelleisenbahnanlage „Königreich der Eisenbahnen“ an. Der Eintrittspreis erschien mir im Verhältnis zum Gebotenen recht hoch. Die Ausstellung befindet sich größtenteils im Obergeschoss und ist insgesamt überschaubar. Besonders ins Auge fällt das Wien-Modell, auf dem einige Züge ihre Runden drehen. Die Interaktion hält sich allerdings in Grenzen und beschränkt sich auf ein paar Taster mit kleineren Effekten. Im Obergeschoss gibt es außerdem eine Murmelbahn und RC-Strecken sowie Carrera-Bahnen, die man per Kurbel betreibt. Ergänzt wird das Ganze durch verschiedene Modellbauelemente, unter anderem aus dem Flugzeugbereich.
Deutlich lebendiger ist das Erdgeschoss, das sich vor allem an Kinder richtet. Hier gibt es einen Straßenbahn-Fahrerstand und mehrere elektrische Autos auf einer Rundbahn. Dazu einen großen Eisenbahnbereich und einen Indoor-Spielplatz. Der Aufwand hinter der Anlage ist ohne Frage groß und das möchte ich keinesfalls schmälern. Hätte ich jedoch den regulären Eintrittspreis von 25 € bezahlt, hätte ich den Preis wohl als zu hoch empfunden. Mit der Niederösterreich-Card war der Besuch für mich in Ordnung.
Wer hingegen eine besonders detailreiche und mit viel Liebe gestaltete Modelleisenbahnanlage sehen möchte, dem kann ich die Anlage in Schiltern bei Langenlois wirklich ans Herz legen. Über unseren Besuch dort habe ich bereits einen kleinen Artikel geschrieben. Hier zum Artikel Modelbahnwelt Schiltern.
Cool war definitiv, dass ich mein neues Objektiv ausprobieren konnte: das 25 mm MFT f/1.7 von Panasonic. Auf der Hochzeitsmesse war einfach zu viel los und die feste Brennweite fühlte sich im Vergleich zu meinem gewohnten 14–140 mm Zoom auch sehr ungewohnt an. Deswegen war die Modelbahnausstellung echt super und hat mir gezeigt, dass das Objektiv definitiv Potenzial hat und künftig öfter zum Einsatz kommen wird 📸. Für das nächste Mal sollte ich mir nur merken, die Blende nicht auf Offenblende stehen zu lassen 😄. Insgesamt bin ich mit dem neuen Objektiv total zufrieden und die Freistellung ist echt wahnsinnig gut.
Der Heimweg wurde später noch zu einem kleinen Abenteuer. Auf dem Weg zurück zum Auto begann es nämlich zu schneien. Voll schön, Wien im dichten Schneegestöber. Wäre es nicht so kalt und windig gewesen, wären wir wohl noch ein Stück im Prater spazieren gegangen. So aber freuten wir uns einfach auf die Heimfahrt.
Wegen des dichten Schneefalls brauchten wir für die Heimfahrt etwas länger und machten in St. Pölten noch einen letzten Stopp. Bei mexikanischem Essen saßen wir entspannt im Restaurant am Fenster und sahen zu, wie draußen im dichten Schneegestöber alles langsam weiß wurde. ❄️🌮


















Info: Hier mehr zur Ausstellung „Königreich der Eisenbahnen“
Lokal: Sina Loas
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