Was für ein schöner Tag! Nach einem verregneten Start ging es für uns zunächst zum alljährlichen Fairen Brunch nach St. Leonhard am Forst und später noch auf eine kleine Zeitreise zurück in die 80er auf die Schallaburg.
Wir schliefen uns erst einmal aus. Auf ein Frühstück verzichteten wir diesmal und begnügten uns mit einem Kaffee. Heute stand ein jährlicher Fixpunkt in unserem Kalender auf dem Programm: der Faire Brunch in St. Leonhard am Forst. Veranstaltet wird er jedes Jahr vom Verein Fair-Point beim „Fairen Laden“ mitten im Schlosspark von St. Leonhard am Forst.
Das Wetter meinte es an diesem Tag allerdings nicht besonders gut mit uns. Schon beim Aufstehen regnete es bei uns und es sah nicht gerade danach aus, als würde sich das bald ändern. Aber davon ließen wir uns natürlich nicht beeindrucken. Wir packten unsere Regensachen ins Auto und machten uns im Regen gemütlich über die Autobahn nach Loosdorf auf und von dort weiter nach St. Leonhard am Forst.
Dort angekommen, zogen wir erst einmal unsere Regensachen an und spazierten zum Schlosspark. Wie jedes Jahr war es dort einfach wieder richtig nett und diesmal hatten sie sogar Zelte aufgestellt. So konnten wir unser superleckeres Frühstück gemütlich im Trockenen genießen. Die Leute waren unglaublich freundlich und es herrscht eine tolle Atmosphäre. Beim Brunch gab es hausgemachte und internationale Speisen – von deftig bis vegan und von pikant bis süß. Alles war so lecker!
Es gab übrigens keinen fixen Preis für den Brunch. Stattdessen wird um eine freiwillige Spende gebeten, die für verschiedene Projekte verwendet wird. Gleichzeitig war auch der Fair-Point-Laden geöffnet und es gab einen kleinen Flohmarkt. Dort konnte man noch ein wenig stöbern und sich inspirieren lassen.
So verbrachten wir die Zeit entspannt unter einem der Zelte und waren gut vor dem Regen geschützt. Bei netten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Erst kurz vor Mittag machten wir uns wieder auf den Weg. Und tatsächlich hatte das Wetter mittlerweile ein Einsehen und wurde endlich besser. Da wir ohnehin schon länger die aktuelle 80er-Ausstellung auf der Schallaburg sehen wollten und die Schallaburg von St. Leonhard am Forst eigentlich gleich um die Ecke liegt, beschlossen wir, noch einen Abstecher dorthin zu machen.
Die Fahrt dauerte nicht lange und schon bald waren wir da. Mit dem Parkplatz hatten wir sogar richtig Glück. Genau als wir ankamen, wurde ein Parkplatz frei, weil jemand gerade wegfuhr. Obwohl alle Parkplätze belegt waren, verlief sich die Menschenmenge auf dem weitläufigen Gelände recht gut. Auch in der Ausstellung verteilten sich die Besucher ganz gut. An manchen Stellen wurde es doch etwas eng, aber insgesamt konnte man sich alles ganz entspannt ansehen.
Die Ausstellung „80er! – Echte Zeitreise“ auf der Schallaburg widmet sich einem Jahrzehnt, das bis heute einen ganz besonderen Kultstatus besitzt. Die 1980er-Jahre waren eine Zeit großer Veränderungen, und vieles von dem, was wir heute als selbstverständlich betrachten, stammt aus dieser Zeit. Musik, Mode, Fernsehen, Technik und die ersten Schritte in eine zunehmend digitale Welt prägten dieses Jahrzehnt. Mit den 80ern kann ich persönlich auch ziemlich viel anfangen. Schließlich bin ich selbst mit vielen Dingen aufgewachsen, die dort zu sehen waren. Einiges davon gehörte auch in meiner Kindheit ganz selbstverständlich zum Alltag. Dadurch wurde der Rundgang für mich tatsächlich zu einer kleinen Zeitreise in meine eigene Kindheit.
Man begegnet dabei vielen Dingen, die heute schon wieder fast nostalgisch wirken: typischen Gegenständen aus dem Alltag, Mode, Spielzeug, Unterhaltungselektronik, Musik und zahlreichen anderen Erinnerungen an eine Zeit, in der die Welt noch ein bisschen anders aussah. Gerade diese Mischung aus historischen Hintergründen und ganz persönlichen Erinnerungen macht die Ausstellung besonders interessant.
Wir schlenderten also durch die verschiedenen Bereiche und schauten uns die zahlreichen Exponate an. Uns beiden hat die Ausstellung wirklich gut gefallen. Sie ist sehr schön gemacht und informativ, gleichzeitig aber auch unterhaltsam, ohne dass sie zu trocken oder langweilig wird. Nach ungefähr einer Stunde waren wir mit dem Rundgang fertig und schauten natürlich auch noch im Museumsshop vorbei. Dort stöberten wir ein bisschen durch das Sortiment und entdeckten durchaus einige coole Sachen aus der Vergangenheit. Gekauft haben wir diesmal allerdings nichts und so machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg.
Da das Wetter inzwischen wieder besser geworden war, hätten wir noch etwas unternehmen können. Wir beschlossen jedoch, direkt nach Hause zu fahren und den restlichen Nachmittag gemütlich daheim zu verbringen. Schließlich hatten wir am nächsten Tag auch wieder etwas vor und wollten vorher noch ein bisschen entspannen.
Es war trotz des regnerischen Starts ein richtig schöner Tag. Wir hatten nette Begegnungen mit tollen Gesprächen und konnten bei der Ausstellung auf der Schallaburg in Erinnerungen an unsere Kindheit schwelgen. Die nostalgische Zeitreise in die 80er-Jahre hat uns beiden richtig gut gefallen. Damit endet unser Bericht für heute auch schon wieder. Bis zum nächsten Mal!
















Infos: Hier mehr zur Schallaburg und zur Facebook-Seite des Vereins Fair Point
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