Manchmal braucht es gar keinen großen Urlaub. Ein paar Tage raus und wieder mal etwas Neues entdecken. Einfach gut essen und eine schöne gemeinsame Zeit verbringen – genau das hatten meine Frau und ich vor. Wir freuten uns schon sehr auf unsere kurze Auszeit in Bayern. Drei entspannte Tage in Rosenheim standen auf dem Programm. Unser Hotel inklusive Frühstück war bereits gebucht und so konnte es am Freitag endlich losgehen.
Tag 1 – Anreise und ein erster Abend in Rosenheim
Am Freitag ließen wir den Tag ganz entspannt beginnen. Wir schliefen erst einmal ordentlich aus und frühstückten in aller Ruhe. Danach packten wir unsere Sachen und machten uns endlich auf den Weg. Die Fahrt über die Autobahn führte uns zunächst in Richtung Salzburg. Dort wollten wir unseren ersten Zwischenstopp einlegen und uns eine kleine Pause gönnen. Unser Ziel war der Hangar-7 beim Salzburger Flughafen.
Wir fuhren am Salzburger Flughafen entlang und schon das Gebäude selbst war wirklich beeindruckend. Auf dem Parkplatz war ordentlich etwas los und überall wuselte es nur so von Menschen. Trotzdem hatten wir Glück und fanden schnell einen Parkplatz. Nun waren wir schon gespannt darauf, den Hangar-7 endlich aus der Nähe zu sehen.
Im Inneren erwartete uns eine echt beeindruckende Ausstellung. Hier gibt es jede Menge zu entdecken: Formel-1-Rennwagen, Flugzeuge, Hubschrauber und sogar verschiedene Kunstwerke. Ein Café und ein Merchandise-Shop runden das Angebot ab. Direkt neben dem Hangar befindet sich außerdem noch ein Restaurant. Für eine Pause auf unserer Reise war der Hangar-7 einfach perfekt.
Wir schlenderten durch die Hallen und ließen die vielen Eindrücke auf uns wirken. Besonders die North American B-25 „Mitchell“ hatte es mir angetan. Ich stand davor und konnte einfach nur staunen. Mit so einem Flugzeug einmal mitzufliegen, wäre sicher ein unvergessliches Erlebnis. Auch die Formel-1-Wagen aus nächster Nähe zu sehen, war echt toll. Irgendwie hatte ich sie mir immer größer vorgestellt, aber so direkt vor einem waren sie trotzdem beeindruckend. Und das Beste: Der Eintritt in den Hangar-7 ist kostenlos.
Danach schlenderten wir zu Fuß zu einem Geschäft in der Nähe. Meine Frau hatte etwas zu Hause vergessen und wir nutzten die Gelegenheit, um noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Auf dem Rückweg holte ich mir in einem Baumarkt noch einen Coffee to go. Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto und kamen dabei nochmal am Salzburger Flughafen vorbei. Dort konnten wir noch ein startendes Flugzeug beobachten und bald waren wir wieder beim Auto.
So ging es für uns endgültig nach Deutschland. Bald passierten wir den Grenzübergang und wenig später führte uns die Strecke am Chiemsee vorbei. Das ist für mich jedes Mal ein Highlight. Ich freue mich immer wieder über den malerischen Ausblick auf den See. Trotz etwas Stop-and-Go-Verkehr kamen wir gut voran und erreichten nach ungefähr einer Stunde Rosenheim. Unser Hotel hatten wir in der Nähe des Bahnhofs gebucht. Es lag in einem relativ neuen Viertel und machte auf den ersten Blick einen angenehmen Eindruck.
Wir parkten das Auto und schnappten unsere Sachen. Natürlich hofften wir, dass wir schon vor der offiziellen Check-in-Zeit einchecken konnten. An der Rezeption mussten wir zwar zunächst kurz warten, da gerade eine größere Gruppe ebenfalls eincheckte. Doch wenig später war es tatsächlich so weit und wir konnten unser Zimmer bereits beziehen. Wieder einmal hatten wir Glück und erwischten ein schönes Zimmer, in dem wir uns sofort wohlfühlten.
Etwas später machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Unser Hotel lag wirklich praktisch und in 20 Minuten waren wir bereits am Hauptplatz von Rosenheim. Da wir mittlerweile ordentlich Hunger bekommen hatten, suchten wir uns ein typisch bayerisches und uriges Restaurant. In einem wunderschönen Gastgarten fanden wir schließlich einen gemütlichen Platz im Schatten eines großen Baumes – genau das Richtige für eine Pause.
Dort ließen wir es uns richtig gut gehen und genossen unser Essen in vollen Zügen. Genau so hatte ich mir unsere kleine Auszeit vorgestellt. Ein gutes Essen und einfach Zeit miteinander. Anschließend schlenderten wir noch durch die Innenstadt und genossen die entspannte Atmosphäre. Und natürlich durfte zum Abschluss ein leckeres Eis nicht fehlen – schließlich gehört das zu einem perfekten Tag einfach dazu.
Wir erkundeten weiter die Straßen von Rosenheim. Die Zeit verging unglaublich schnell. Langsam wurde es Abend und die warme Sommerluft machte den Spaziergang besonders angenehm. Überall waren Menschen unterwegs und die Bars füllten sich. Wir beobachteten eine Weile das geschäftige Treiben und genossen die lebendige Atmosphäre.
Irgendwann machte sich jedoch die Müdigkeit bemerkbar. Es war schließlich ein langer Tag gewesen. Zurück im Hotel fielen wir todmüde ins Bett und freuten uns bereits auf das Frühstück am nächsten Morgen.








Tag 2 – Ein Sommertag am Simssee
Unsere erste Nacht war wunderbar erholsam und schon bald saßen wir beim Frühstück. An einem kleinen Tisch direkt am Fenster ließen wir es uns richtig gut gehen und genossen das köstliche Frühstück in vollen Zügen. Das Hotel hatte ein tolles Buffet zu bieten und auch der Kaffee war einfach hervorragend. Wir plauderten gemütlich miteinander und bald wussten wir auch, was wir heute unternehmen würden.
Für heute war heißes und sonniges Wetter angekündigt. Deshalb beschlossen wir, einen Badeausflug zu machen. Bei diesen Temperaturen kam eine Abkühlung im See genau richtig. Unsere Wahl fiel auf den Simssee. Er liegt idyllisch zwischen Rosenheim und dem Chiemsee. Also machten wir uns gut gelaunt auf den Weg und freuten uns auf einen herrlichen Tag am Wasser.
Die kurze Fahrt führte uns durch malerische bayerische Dörfer und vorbei an weiten Feldern. Der Parkplatz dort war kostenlos und wir bekamen gerade so noch einen Stellplatz. Es war gerade mal früher Vormittag und hier war wirklich schon viel los. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und verbrachten hier den ganzen restlichen Tag. Der See war wunderschön und so konnten wir uns richtig entspannen. Wir wechselten zwischen Schwimmen mit etwas Sonnenbaden und Lesen. Zwischendurch gönnten wir uns natürlich auch immer wieder etwas zu essen oder zu trinken.
Am frühen Nachmittag gönnte ich mir einen herrlich erfrischenden Eiskaffee. Später entschieden wir uns auch hier Essen zu gehen. Mit dem tollen Blick auf den See schmeckte es gleich noch besser. Anschließend ließen wir den Tag ruhig ausklingen und erst am Abend machten wir uns schließlich auf den Weg zum Hotel.
In Rosenheim tankten wir das Auto noch und kehrten ins Zimmer zurück. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, zog es uns noch einmal in die Stadt. Wir spazierten am Hauptbahnhof vorbei Richtung Hauptplatz und gönnten uns unterwegs wieder eine Kugel Eis. Unser Weg führte uns durch die hübschen Gassen von Rosenheim. Dabei entdeckten wir zufällig eine kleine Bar am Rosenheimer Mühlbachbogen. Dort gab es Sitzgelegenheiten unter schattenspendenden Bäumen. Wir bestellten uns einen Sommerspritzer und ließen einfach die Seele baumeln. Diese kleine Ruhe-Oase mitten im ehemaligen Fabrikviertel war für uns ein echtes Highlight. Das leise Plätschern des Baches und die lebendige Geräuschkulisse rundherum sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre.
Später beschlossen wir, noch einmal das Lokal zu wechseln und machten uns auf den Weg in eine der vielen Bars der Stadt. Überall herrschte reges Treiben und man merkte, wie sehr die Menschen den lauen Sommerabend genossen. In unserem nächsten Lokal fanden wir ein gemütliches Plätzchen. Die Lichterketten tauchten den Außenbereich in ein wunderschönes und warmes Licht. Bei einem Glas Wein ließen wir den Abend entspannt ausklingen.
Anschließend spazierten wir langsam zurück zum Hotel und genossen noch die warme Sommernacht im nächtlichen Rosenheim. Im Zimmer angekommen, fielen wir zufrieden und glücklich ins Bett.








Tag 3 – Die Rosenheim-Cops und Abschied von Rosenheim
Wir hatten wieder wunderbar geschlafen und tatsächlich sogar richtig lange. Dadurch war unser toller Tisch vom ersten Tag leider schon besetzt. Wir suchten uns einfach einen anderen Platz und ließen uns trotzdem wieder das tolle Frühstück schmecken. Das Buffet ließ auch heute keine Wünsche offen und so starteten wir gut gestärkt in unseren letzten Tag in Rosenheim.
Am Vorabend hatten wir noch ganz spontan Tickets für eine besondere Stadtführung gebucht. Es sollte nicht irgendeine Stadtführung werden, sondern eine Erlebnisführung auf den Spuren der Rosenheim-Cops. Wir waren schon gespannt, was uns dabei erwarten würde. Wir packten unsere Sachen und checkten an der Rezeption aus. Anschließend verstauten wir alles im Auto und machten uns noch einmal zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Unsere Führung sollte erst um 11 Uhr beginnen und somit hatten wir noch etwas Zeit.
Wir schlenderten durch Rosenheim und genossen ein letztes Mal die besondere Atmosphäre der Stadt. Dabei machten wir uns langsam auf den Weg zu unserem Treffpunkt am Lokschuppen. Der Lokschuppen ist ein Ausstellungszentrum und bekannt für wechselnde Sonderausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themen. Von Völkerkunde und Naturkunde bis hin zu kulturhistorischen Themen gibt es hier immer wieder Spannendes und Interessantes zu entdecken.
Wir nutzten die Gelegenheit und schauten noch kurz im Museumsshop vorbei. Dort gab es auch einiges zu entdecken und der Shop lädt definitiv zum Schmökern ein. Außerdem gibt es dort auch noch ein Café und sogar eine kleine Kinderecke. Aktuell läuft dort die Sonderausstellung „Römer“. Leider hatten wir diesmal keine Zeit, sie uns anzusehen. Aber vielleicht gibt es bei unserem nächsten Besuch wieder eine spannende Ausstellung. Wir schauten uns noch ein wenig um und machten uns anschließend auf den Weg zum Treffpunkt unserer Führung.
Dort waren wir schon sehr gespannt, wie viele Menschen wohl daran teilnehmen würden. Mit unserer Schätzung lagen wir allerdings völlig daneben. Beim Schild „Erlebnisstadtführung – Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ warteten bereits unglaublich viele Menschen. Fast 60 Teilnehmer waren gekommen! Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl waren gleich drei Guides vor Ort. Die Gruppe wurde deshalb in drei Gruppen aufgeteilt und schon konnte es losgehen. Nach einer kurzen Vorstellungs- und Einführungsrunde machten wir uns mit unserem Guide auf den Weg.
Immer wieder holte er an den bekannten Schauplätzen eine Fotomappe hervor und zeigte uns Bilder aus den „Rosenheim-Cops“. Dadurch konnten wir direkt vergleichen, wie die Orte in der Serie in Szene gesetzt wurden und wie sie tatsächlich aussehen. Dazu erzählte er viele Anekdoten rund um die Serie und gab uns damit interessante Einblicke hinter die Kulissen. Die Führung war sehr lustig und gleichzeitig sehr interessant. Es machte Spaß, die bekannten Orte aus der Serie einmal selbst zu sehen. Besonders spannend fanden wir die Geschichten rund um die Dreharbeiten und die vielen kleinen Details, die man als Zuschauer sonst gar nicht mitbekommt.
Die eineinhalb Stunden vergingen jedenfalls wie im Flug. Beim Städtischen Museum Rosenheim endete schließlich unsere Führung. Zum Abschluss bekamen wir sogar noch eine Postkarte von den Rosenheim-Cops mit einem urlieben Sticker darauf. Darüber habe ich mich echt gefreut. Anschließend gingen wir ein letztes Mal bei unserem Hotel vorbei und machten uns langsam auf den Heimweg.
Damit hieß es nun endgültig Abschied nehmen von Rosenheim. Wir verließen die Stadt und waren bald wieder auf der Autobahn Richtung Salzburg unterwegs. Zum Glück war auf der Strecke nicht allzu viel los und wir kamen gut voran. Unterwegs bekamen wir allerdings langsam Hunger. Deshalb beschlossen wir in Emmersdorf essen zu gehen. Dort gibt es einen Tapas-Heurigen, den wir schon länger einmal besuchen wollten. Die Gelegenheit passte einfach und so freuten wir uns auf ein gemütliches Essen mit verschiedenen kleinen Köstlichkeiten.
Das Essen schmeckte sehr gut und auch die Lage des Lokals war wunderschön. Direkt an der Donau konnten wir auf der gegenüberliegenden Seite sogar bis nach Melk blicken. Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage war dieser ruhige Platz genau das Richtige für unseren letzten Zwischenstopp. Wir ließen uns Zeit und genossen unser Essen. Wir blickten noch einmal auf die vergangenen drei Tage zurück. Es war ein toller Abschluss unserer kleinen Auszeit. Danach machten wir uns endgültig auf den Weg nach St. Pölten und zurück nach Hause.












Damit ging unsere kleine Auszeit in Rosenheim auch schon wieder zu Ende. Es waren drei Tage voller schöner Erlebnisse sowie gutem Essen und gemütlichen Spaziergängen. Besonders super war unser entspannter Tag am Simssee und natürlich unsere lustige Führung auf den Spuren der Rosenheim-Cops. Dazu hatten wir traumhaftes Wetter und haben die warmen Sommerabende in vollen Zügen ausgekostet. Es war eine kleine Auszeit, die uns viele tolle Erinnerungen beschert hat. Wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und werden uns bestimmt noch lange daran zurückerinnern. Es war definitiv nicht unser letzter Besuch in Rosenheim. Wir schauen bestimmt wieder einmal vorbei!
Unterkunft: Premier Inn Rosenheim
Lokale: Tante Paula im Mail-Keller – Kurvenwirt – Felsengartl Tapas-Heurigen
Bars: Kiosk Bachgarten – Weinlände Rosenheim
Infos: Red Bull Hangar -7 – Lokschuppen Rosenheim – Erlebnisführung Rosenheim Cops
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